Klage gegen Gearbox und Sega wegen Aliens: Colonial Marines eingereicht

Veröffentlicht am 02.05.2013 um 11:44 Uhr von Matthias

Eine amerikanische Anwaltskanzlei hat im Auftrag eines Spielers Klage gegen Entwickler Gearbox und Publisher Sega eingereicht. Hintergrund ist das Spiel Aliens: Colonial Marines und der Vorwurf der irreführenden Werbung.

Die Anwaltskanzlei Edelson LLC hat bei einem kalifornischen Gericht Klage gegen das Entwicklerstudio Gearbox und den Publisher Sega eingereicht. Das meldet die Webseite Polygon unter Berufung auf die Anwaltskanzlei. Grund dafür ist das Spiel Aliens: Colonial Marines, das nach Meinung der Kläger irreführend beworben wurde.

Demnach hätten Entwickler und Publisher wissentlich geschöntes Videomaterial, Bilder und Demos veröffentlicht, um die Käufer zu täuschen, da sie nicht den tatsächlichen technischen Stand des Produkts gezeigt hätten. Das Spiel war im Februar veröffentlicht worden und hatte Fans und Fachpresse nach vorab großen Erwartungen schwer enttäuscht. Neben dem wenig anspruchsvollen Spieldesign stand vor allem die Grafik in der Kritik, die in den zuvor veröffentlichten Videos noch deutlich besser ausgesehen hatte.

Aber nicht nur das veröffentlichte Material ist Teil der Klage, sondern auch ein Testembargo, das Sega bis zur Veröffentlichung verhängt hatte. Damit hätte der Publisher verhindert, dass sich Vorbesteller und Spieler über die tatsächliche Qualität des Spiels hätten informieren können. Ziel der Klage ist eine finanzielle Entschädigung aller Käufer von Aliens: Colonial Marines.


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Matthias | Editor/Redakteur

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