ChefVille

ChefVille Review

Review

Kochlehrling

Kochfreunde und Profiköche aufgepasst: Im SocialGame ChefVille könnt ihr die Leitung eures eigenen Restaurants übernehmen und eure Gäste von euren Kochkünsten überzeugen.

Doch bis ihr einen riesigen Gourmettempel besitzt, steht euch einiges an Arbeit bevor, denn zunächst fang ihr nur mit einem kleinen Restaurant an, das lediglich aus ein paar Tischen und einem Tresen besteht. Erst wenn ihr mit der Zeit mehr Geld verdient, könnt ihr euch neue Kochgeräte und neues Mobiliar leisten, sowie die Räumlichkeiten ausbauen.

ChefVille bietet euch zahlreiche verschiedene Kochstätten, an denen ihr die unterschiedlichsten Speisen zubereiten könnt. Neben dem Steinofen und dem Grill könnt ihr bald schon eine Suppentheke, eine Salatbar und einen Wok samt allerlei zusätzlicher Hilfsmittel. Zu denen gehören neben der Nudelmaschine auch ein Toaster und ein Mixer.


Kochen ist Arbeit

Alle Gerichte, die ihr im Spiel kochen könnt, verlangen verschiedene Arbeitsschritte, die ihr an den entsprechenden Kochgeräten durchführen müsst. Wollt ihr beispielsweise eine Portion Bruschetta zubereiten, müsst ihr sowohl die Tomaten als auch das Brot schneiden und es anschließend in den Steinbackofen schieben. Wollt ihr dagegen auf dem Grill einige Gemüse-Schaschliks zaubern, gilt es zunächst Tomaten und Pilze vorzubereiten und anschließend mit Marinade zu bepinseln. All diese Arbeitsschritte erledigt ihr durch einen Klick auf das entsprechende Symbol über der Kochstätte, das nach der Auswahl des Gerichts erscheint. So simuliert ChefVille die Küchenarbeit, da ihr für jedes Gericht „arbeiten“ müsst.

Neben dem eigentlichen Koch steht vor allem die Beschaffung der Zutaten im Mittelpunkt des Spiels, denn anders als in vielen anderen Kochspielen, könnt ihr diese nicht einfach einkaufen. Stattdessen müsst ihr die Zutaten, ganz nach SocialGames-Tradition, an besonderen Gebäuden einsammeln. Lendensteaks, die ihr zum Beispiel für Hamburger benötigt, könnt ihr zum Beispiel in einem kleinen Laden abholen, der sich direkt neben eurem Restaurant befindet. Wollt ihr dagegen eine Flasche Milch, müsst ihr euch zum Milchauto begeben, das ebenfalls direkt nebenan parkt. All diese Gebäude stellen euch nach Ablauf einer bestimmten Zeit die Zutaten wieder neu zur Verfügung. Das Abholen kostet euch lediglich Energie, die allerdings begrenzt ist und sich zunächst regenerieren muss; oder durch spezielle Items wieder aufgefüllt werden kann.

Etwas anderes sieht es dagegen bei Zutaten wie Zwiebeln und Pilzen aus: Diese gibt es nicht in Gebäuden abzuholen; stattdessen müsst ihr diese in eurem Garten ernten, denn dort sprießen diese von Zeit zu Zeit aus dem Boden. Habt ihr aber alle abgeerntet, müsst ihr warten, bis diese nachwachsen; oder neue Setzlinge pflanzen, was euch Herzen kostet. Manche Zutaten könnt ihr sogar überhaupt nicht anbauen, sondern bekommt sie nur, indem ihr eure Freunde in ihren Restaurants besucht und ihnen dort ein wenig zur Hand geht. Auf diese Weise bekommt ihr zum Beispiel Salz und Pfeffer; Letzteres aber nur, wenn ihr bereits des öfteren zu Besuch gewesen seid und das Freundschaftslevel hoch genug ist.


Der Gast ist König

All das leckere Essen, das ihr in eurer Küche zubereitet, lockt immer wieder neue Gäste in euer Restaurant. Sobald ihr ein Gericht auf eurem Tresen platziert habt, strömen sie bereits herein und nehmen an euren Tischgruppen Platz, um dann sogleich zu bestellen. Die gewünschte Speise wird dabei in einer Denkblase angezeigt, auf die ihr dann klicken könnt. Prompt macht sich dann auch schon euer Alter Ego auf den Weg, um die Speise an den Tisch zu bringen. Das geht zwar schnell, kostet euch aber auch Energie. Wollt ihr dagegen Selbige sparen und habt es nicht so eilig, könnt ihr auch einfach warten, denn euer Restaurant verfügt auch über Servicepersonal, das die Gäste auch automatisch bedient. Das dauert dann allerdings etwas länger und bringt weniger Geld. 

Nach dem Essen möchten manche Gäste auch einen ganz besonderen Service: Seht ihr in den Denkblasen eine Rose erscheinen, könnt ihr durch einen Klick einen Rosenverkäufer auftreten lassen. Durch diese Aktion bekommt ihr sogenannte Empfehlungen, die ihr für den Ausbau eures Geländes und einige Quests braucht. Aber auch die Zahl der zur Verfügung stehenden Rosen ist begrenzt; wollt ihr sie nicht durch den Einsatz von Premiumwährung kaufen, müsst ihr sie am Rosenstand abholen.


Die Erfahrung machts

Für das Zubereiten und das Servieren von Speisen bekommt ihr Erfahrungspunkte, mit denen ihr von Zeit zu Zeit im Rang aufsteigt. Das gibt euch nicht nur Zugriff auf neue Bauten und Shop-Items, sondern ist auch für einige Quests wichtig, die ihr immer wieder gestellt bekommt. Gleich zu Beginn tauchen die ersten Auftraggeber auf, die euch die unterschiedlichen Kochrichtungen erklären und im Gegenzug für die Erfüllung der Aufgaben Belohnungen anbieten. Auf diese Weise lernt ihr die ersten Gerichte, bekommt zusätzliches Kochgerät und könnt mit dem verdienten Geld euer Restaurant ausbauen.

Neben den Kochgeräten wie Steinofen, Grill, Wok und Suppentheke gibt es nämlich auch noch zahlreiche Dekorationsobjekte, mit dem ihr eure Gaststätte verschönern könnt. Diese sind in unterschiedliche Themengebiete unterteilt: neben Objekten, die im Stil an ein toskanisches Landhaus erinnern, gibt es aber auch noch weitere Einrichtungsstile. Wer möchte, kann aber stattdessen auch ein American Diner einrichten; oder vielleicht doch lieber ein mexikanisches Restaruant?

So könnt ihr nicht nur eure Räumlichkeiten ausweiten, sondern auch den Außenbereich verschönern. Auf diese Weise lässt sich auch eine schöne Besucherterrassen gestalten, auf denen eure Gäste ihre Speisen genießen können.

Ein ganz besonderes Feature bietet ChefVille all denen, die nicht nur vor dem Bildschirm kochen möchten, sondern sich auch am heimischen Herd als Hobbyköche versuchen wollen: Beim Erreichen bestimmter Meilensteine bekommt ihr vom Spiel Rezepte für echte Gerichte geschickt, die ihr dann nachkochen könnt. So bekommt ihr gleich zu Beginn ein Rezept für die erwähnten Bruschettas an eure auf Facebook hinterlegte E-Mail-Adresse geschickt. Später gibt es dann noch weitere Rezepte, zum Beispiel für Gemüse-Schaschlik; es sind also immer eher einfache Gerichte, die auch ungeübte Hobbyköche problemlos zubereitet bekommen.


Alles kostet

Neben der Energie, die ihr für nahezu alle Aktionen benötigt, gibt es noch weitere Ressourcen, die ihr im Spiel benötigt: Durch Aktionen, die ihr bei euren Nachbarn durchführt, bekommt ihr Herzen. Diese könnt ihr im Shop gegen Gegenstände und Items wie Zwiebeln oder Pilzsetzlinge eintauschen. Außerdem gibt es noch die Empfehlungen, die ihr von euren Gästen bekommt, wenn ihr ihnen den besonderen Service zuteilwerden lasst. Diese benötigt ihr, um euer zur Verfügung stehendes Gebiet zu erweitern, denn auch in ChefVille bekommt ihr zu Beginn nur ein klein wenig Land, das ihr bebauen und nutzen könnt. Um neue Gebiete zu „erforschen“, benötigt ihr neben den Empfehlungen auch Meistersterne. Diese bekommt ihr, wenn ihr bestimmte Gerichte immer wieder kocht und so euer Talent steigert. Außerdem kostet euch die Erweiterung Münzen, die ihr durch eure Gäste bekommt. Auf diese Weise könnt ihr euer anfänglich kleines Restaurant bald zu einem riesigen Gourmettempel ausbauen und rundherum ausschmücken.

Wer sich also schon immer einmal als Restaurantbesitzer versuchen wollte und leidenschaftlich gern kocht, ist in ChefVille bestens aufgehoben. Und vielleicht lernt ihr beim Spielen sogar noch, wie man ein paar echte Rezepte nachkocht.



Über den Autor
Viktor | Editor/Redakteur

Viktor ist ein großer Fan von Glegenheitsspielen im Browser. Außerdem ist er äußerst aktiv in Sachen Social Games.


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