Diamond Digger Saga Review

Die Macher von Candy Crush Saga befördern euch in Diamond Digger Saga tief hinab in die Erde. In unserem Test verraten wir euch, ob sich ein Ausflug lohnt.

Diamond Digger Saga Test

Farben kombinieren und Schätze ausgraben

Die Welt ist im Puzzlefieber! Immer mehr Casual-Games erobern die Smartphones und Tablets von Millionen von Mobile-Gamern rund um den Globus und die britische Spieleschmiede King gehört zweifelsohne zu den erfolgreichsten Anbieten von kunterbunten Spielchen für zwischendurch. Nach dem wohl größten Hit Candy Crush Saga folgten viele weitere Titel der Saga-Reihe, darunter der Bubble-Shooter Bubble Witch Saga 2, das Bauernhof-Puzzlegame Farm Heroes Saga und, ganz frisch, die sprudelige 3-Gewinnt-App Candy Crush Soda Saga. Auch in Diamond Digger Saga geht es wieder darum, Farben zu kombinieren und dadurch Punkte zu sammeln. Dieses Mal begeben wir uns tief ins Erdreich und helfen der gelben Fantasy-Gestalt Diggy dabei, riesige Schätze auszubuddeln.

Diamond Digger Saga Power-ups

Wie wir das aus anderen King-Spielen kennen, führt der Weg durch Diamond Digger Saga erneut über eine kunterbunte Map, die wiederum in einzelne Sektoren beziehungsweise Episoden eingeteilt ist und auf der alle Levels dargestellt sind. In dieser Vorschau erkennen Spieler auch sofort, welche Aufgabe sie als nächstes erwartet. Grundsätzlich werden vier unterschiedliche Aufgabenstellungen unterschieden, zumindest soweit wir das bislang gesehen haben (unser aktueller Stand: Level 176). Die einfachste Variante lautet: Sammle soundso viele Punkte! Dafür versuchen wir, so schnell wie möglich in tiefe Erdschichten vorzudringen, denn je tiefer die Kammer, desto wertvoller die verborgenen Schätze. Es gibt generell für jedes aufgelöste Feld Punkte, aber glitzernde Felder bergen ordentlich Bonus-Punkte, daher sollten wir die natürlich bevorzugt wegpuzzeln. Wie das funktioniert? Ganz simpel: Wir tippen Kombinationen aus mindestens drei gleichfarbigen Edelsteinen ein. Die müssen direkt horizontal oder vertikal aneinandergrenzen, diagonal zählt nicht. Alle angrenzenden Steine werden auf diese Weise entfernt oder zumindest bröckeliger gemacht. Es gibt nämlich ganz unterschiedliche Arten von Blöcken in Diamond Digger Saga. Einige lassen sich mit einer einzigen Kombination entfernen, andere erfordern mehrere. Außerdem finden wir spezielle Blöcke wie Lava, die sich ausbreitet und nur durch Berührung mit Wasser zum Erstarren gebracht werden kann. Ums Wasser dreht sich eigentlich alles in der Gratis-App. Von oben dringt der Wasserstrahl ein und unsere Aufgabe ist es nun, dem kühlen Nass den Weg bis zum Ausgang zu bahnen. Erst dann haben wir die Möglichkeit, in die nächste Kammer vorzudringen. Ganz unten, auf der allertiefsten Ebene, befindet sich die Schatzkammer. Hier gibt es keinerlei Hindernisse mehr, sondern nur noch ein Meer an funkelnden Edelsteinen, manche davon in beachtlicher Größe. Vor allem dann, wenn die Aufgabe darin besteht, eine Mindestpunktzahl zu sammeln, haben wir gute Chancen das Ziel zu erreichen, wenn wir’s bis in die Schatzkammer schaffen.

Diamond Digger Saga Schatzkammer


Höhere Levels erfordern viel taktisches Geschick

Eine zweite Aufgabe in Diamond Digger Saga besteht im Sammeln von Spielzeug, das sich unter bläulich gefärbten Blöcken befindet. Wir kombinieren diese Felder wie gewohnt weg und befreien dadurch kleine Teddybären und Quietscheentchen. In jedem Level haben wir nur eine begrenzte Anzahl an Zügen, mit denen wir die Zielvorgabe erreichen müssen. Gelingt uns das nicht, müssen wir die Runde wiederholen und verlieren eins von fünf Leben.

Diamond Digger Saga Level geschafft

Eine andere Herausforderung erwartet uns in Glühwürmchen-Levels. Die kleinen Insekten schlafen friedlich, oft in verschiedenen Kammern verteilt, und wir müssen sie aufwecken, damit sie davonfliegen. Dazu ist es nötig, die Glühwürmchen mit Wasser in Berührung zu bringen, also den Strahl gezielt so zu leiten, dass er die Tierchen erreicht. Hier ist vor allem taktisches Vorgehen gefragt, ähnlich wie bei den Spielzeugen. Wenn wir den Kammerausgang nämlich aus Versehen zu früh freimachen und das Wasser uns in die nächste Kammer spült, bevor wir genügend Glühwürmchen geweckt haben, ist die Runde vorzeitig vorbei.

Diamond Digger Saga Glühwürmchen wecken

Das Problem haben wir in Levels, in denen wir Totems nach unten befördern müssen, immerhin nicht. In diese Runden von Diamond Digger Saga wird der Ausgang der Kammer nämlich erst dann entsperrt, wenn wir alle Totems bis an den unteren Bildschirmrand gebracht haben. Das wiederum gelingt uns nur, wenn wir alle Steine unterhalb der Totems entfernen, was sich mitunter schwierig gestaltet, da wir oft viele Züge darauf verwenden müssen, an genau den richtigen Stellen Kombinationen zu bilden.

Diamond Digger Saga Totems nach unten bringen


Das Elend mit den begrenzten Leben

Auch Diamond Digger Saga hat die King-typische, künstliche "Bremse" namens Leben integriert. Wie bereits erwähnt, verlieren wir mit jedem nicht geschafften Level eines der Herzen, die oben angezeigt werden. Sind alle fünf weg, müssen wir eine Pause einlegen, es sei denn, wir bezahlen mit der Premiumwährung Goldbarren neue Leben. Auf die Weise kann man ganz schön viel Geld loswerden, aber es geht auch anders: Das Zauberwort lautet wieder einmal "Freunde". Wenn wir viele unserer Facebook-Kontakte ins Spiel einladen, dann können wir munter Leben untereinander austauschen, so wie wir das aus Candy Crush und Co. kennen. Wer richtig viele Freunde hat, der kann sehr lange am Stück spielen, weil im Postfach immer wieder Nachschub an Herzen landet.

Diamond Digger Saga Leben und Freunde

Das funktioniert deshalb so gut, weil wir, sobald wir ein Lebensgeschenk annehmen, automatisch eins zurücksenden. Der Empfänger schickt uns dann auch wieder eins, wenn er unsere Gabe annimmt und so weiter und so fort. Das gemeinsame Spielen mit Freunden, das nur via Facebook-Connect funktioniert, hat auch den Vorteil, dass wir in der Rangliste sehen, wie unsere Bekannten abgeschnitten haben. Hieraus mag der eine oder andere Motivation ziehen, uns geht’s in Diamond Digger Saga eher darum, einfach immer weiter zu kommen. Wer weiß, was sich hinter der nächsten Schranke in der neuen Episode verbirgt? Diese Schranke, an die wir am Ende jedes Karten-Abschnitts gelangen, öffnet sich erst nach 24 Stunden, es sei denn – ihr ahnt es schon –, wir geben Goldbarren aus. Auch hier können uns alternativ Freunde weiterhelfen, die wir per Anfrage um Hilfe beim Freischalten der neuen Episode bitten. Wieder gilt: Je mehr Freunde im Spiel sind, desto schneller können wir auf die neuen Levels zugreifen.

Diamond Digger Saga Übersichtskarte

Neuerdings gibt es in Diamond Digger Saga auch einen Login-Bonus. Jeden Tag, an dem wir die App starten, dürfen wir eines der Felder in einer Art Labyrinth öffnen. Dahinter verbergen sich nützliche Geschenke, zum Beispiel Booster oder Extrazüge. Hilfreiche Booster im Puzzlespiel sind zum Beispiel Raketen, die ganze Reihen an Blöcken zerstören, oder eine Art Bombe, die alle Symbole einer Farbe ausradiert. Je nach Level stehen uns diese Power-ups auch gratis zur Verfügung, allerdings müssen wir sie erst mit möglichst großen Kombinationen aufladen. Setzen wir diese Helferlein geschickt ein, unterstützen sie uns ganz enorm beim Erreichen der jeweiligen Zielvorgabe.

Diamond Digger Saga Login-Bonus


Unsere Diamond Digger Saga Bewertung

Das Spielprinzip von Diamond Digger Saga ist beim besten Willen nicht innovativ, aber das gilt ja grundsätzlich für alle Spiele von King. Trotzdem gelingt es den Entwicklern immer wieder, suchtgefährdende Casualgames zu kreieren, was vor allem an den abwechslungsreichen Level-Designs liegt. Wir ziehen unsere Motivation im Wesentlichen daraus, dass wir immer weiter kommen wollen, denn je tiefer wir in die Spielwelt von Diggy vordringen, desto mehr Herausforderungen und Features erwarten uns. Leider nerven die begrenzten Leben in Diamond Digger Saga wie auch in den anderen Spielen des Anbieters, aber das können wir zum Glück ganz gut umgehen, indem wir viele Freunde hinzufügen. Wer bereit ist, Geld für Goldbarren auszugeben, hat es leichter, besonders schwierige Aufgaben zu meistern, aber mit Geduld und vielfachem Probieren schaffen wir jede Runde (zumindest bislang) auch ohne Geldeinsatz. Grafisch mutet das Spiel sehr kindlich an, wobei die App auch Erwachsene schnell in ihrem Bann zieht. Wer es einmal bis Level 50 geschafft hat, stößt auf wirklich knifflige Herausforderungen, die nicht nur Glück, sondern auch Geschick und vorausschauendes Kombinieren erfordern.

 

 


Diamond Digger Saga
Pro
Niedliche Grafik
Abwechslungsreiches Level-Design
Einfacher Einstieg, aber später sehr schwierig
Contra
Begrenzte Leben begrenzen auch den Spielspaß
Manche Level sind fast nicht machbar ohne Geld-Einsatz - häufiges Wiederholen frustriert
3 / 5

Über den Autor
Jennifer | Redakteurin

Jennifer ist eine Casual-Spielerin auf Hardcore-Niveau. Sie mag vor allem Aufbauspiele im Browser (alte Gewohnheiten wird man ja schlecht los), zockt inzwischen aber auch fast jedes Mobilegame, das neu erscheint. Am liebsten Puzzle- und Rätselspiele. Oder was mit Tieren. Hauptsache bunt.


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