3D Realms verklagt Gearbox

Veröffentlicht am 14.06.2013 um 14:29 Uhr von Roberto

Gearbox soll den ehemaligen Entwicklern von Duke Nukem Forever noch 2 Millionen Dollar schulden.

Seit dem Aliens: Colonial Marines Debakel wollen die schlechten Nachrichten rund um den Borderlands-Entwickler Gearbox einfach nicht abreißen. Kotaku meldet nun, dass die ehemaligen Macher von Duke Nukem Forever, 3D Realms, nun ihren Geschäftspartner verklagen wollen. Der Grund dafür sind 2 Millionen Dollar Gewinnbeteiligung, die Gearbox angeblich für sich behalten hat.

Welches der beiden texanischen Unternehmen nun Recht hat, soll bald ein Gericht klären. Gearbox ist sich jedenfalls keiner Schuld bewusst und zeigt sich in einem ersten Statement sichtlich enttäuscht. Darin heißt es u.a.:

„Die Realität sieht so aus, dass Apogee / 3D Realms (3DR) den ganzen Nutzen aus dem Geschäft gezogen hat. Gearbox hat mit der Erfüllung seiner Vertragspflichten 3DR reicher gemacht, 3DR vor seinen Schulden gerettet und 3DR vor den Rechtsstreitigkeiten bewahrt, die durch die versäumte Fertigstellung von Duke Nukem Forever entstanden.“


Über den Autor
Roberto | Redakteur

Roberto begann seine Videospiel-Karriere mit dem SEGA Mega Drive und seit seinem ersten Kontakt mit Sonic und Co. sind Videospiele ein fester Bestandteil seines Lebens. Er hat eine besondere Schwäche für die Indie-Szene und experimentelle Spiele, die sich nicht den üblichen Genre-Konventionen unterwerfen.


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