Legend of Grimrock 2 Review

Im Test zu Legend of Grimrock 2 erfahrt ihr, warum das RPG seinen Vorgänger noch einmal übertrifft, und somit ein Pflichttitel für jeden Fan klassischer Rollenspiele ist.

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Rückkehr des modernen Klassikers

Legend of Grimrock 2 ist ein Dungeon Crawler vom Indie Entwickler Almost Human, der für ein Indie Spiel ziemlich lange in Entwicklung war. Bereits 2013 sollte der Titel erscheinen, und erst jetzt, ab dem 15. 10. 2014, ist es soweit: wieder können wir mit einer Party bestehend aus vier Mitgliedern düstere Labyrinthe auskundschaften, und uns dabei, wie in einem Rollenspiel üblich, mit Monstern prügeln, Erfahrungspunkte kassieren, Ausrüstung sammeln und uns den Kopf an zahlreichen Rätseln zerbrechen.

Das Besondere an Legend of Grimrock 2 ist dabei die Tatsache, dass wie schon im Vorgänger das gesamte Gelände in Quadrate aufgeteilt ist, wir uns also nur schrittweise fortbewegen können. Dies ist eine Anspielung auf einige der ultraharten MS-DOS RPGs der 80er und 90er, in denen es noch keine 3D Engine gab und man deshalb bei jedem Schritt sozusagen ein neues Einzelbild zu sehen bekam. Stellvertretend für dieses Untergenre steht sicherlich die legendäre Wizardry Serie – wer diese Spiele durchgespielt hat, der kann sich wahrlich ein Meister seines Faches nennen.


K(l)eine Story ist auch eine Story

Doch beginnen wir am Anfang: worum geht es überhaupt in Legend of Grimrock 2? Ein vorgerendertes Intro zeigt uns vier schemenhafte Gefangene, die auf einem Schiff transportiert werden. Dieses Schiff verunglückt, die Gefangenen landen auf der sonnigen Insel Nex, und das Spiel beginnt. Keine Dialoge, keine tiefen Charakterzeichnungen, nein, einfach nur ein paar Dudes die ums nackte Überleben kämpfen müssen.

Gerade die ersten Schritte am Strand, unter sonnigem Himmel, und vor allen Dingen: DRAUßEN - das dürfte für die Fans des Vorgängers eine völlig neue Erfahrung sein. Doch das altbekannte Spielgefühl stellt sich trotz dieser neuen Umgebung sehr schnell ein: ein paar Strandschildkröten später finden wir nämlich einen Brief des „Inselmeisters“, der uns auf seiner Insel willkommen heißt und im selben Atemzug rät, uns dringend eine anständige Ausrüstung zuzulegen. Wir schauen ins Inventar unserer fast nackten Charaktere, und fühlen uns wie die Maus in den Fängen einer Katze.

Noch während wir also eilig das Startgebiet absuchen und erste Rätsel lösen, bricht langsam die Nacht herein. Ein rein optischer Effekt ohne Auswirkungen auf das Gameplay, abgesehen von der geringeren Sichtweite. Und trotzdem: während wir aus der Ferne unheimliches Geheul wahrnehmen und uns eine leichte Brise um die Ohren weht, während das helle Blau des Tages zum bedrohlichen Orange des Abends wird und stimmungsvolle Schatten auf die Umgebung wirft, während der Mond langsam aufgeht und wir uns hilflos mit einem Stock und einem Knochen gegen unsere ersten Gegner verteidigen, während all dies unter dem grandiosen Soundtrack passiert, da werden wir durch unseren Monitor hindurch direkt auf diese Insel entführt. Nicht weil wir die Gefühle unserer Charaktere oder die Motive unserer Feinde ergründen wollen, sondern einfach weil das Abenteuer ruft. Da läuft irgendwo so ein Inselmeister herum, der denkt er könnte uns fertig machen, aber das wollen wir doch mal sehen! -Legend of Grimrock 2 weckt das Kind in einem, und diese Insel ist ein Abenteuerspielplatz, den man bis aufs letzte Quadrat erkunden möchte. Selbst wenn wir schon sehr bald die Oberfläche wieder verlassen und uns wie im Vorgänger relativ gleich aussehende Tunnel entlang schleichen: Legend of Grimrock 2 bleibt spannend und interessant.


Spiel mir das Lied vom Spiel

Doch wie schafft Legend of Grimrock 2 das? Wir werden bombardiert mit Fantasy Klischés, wir hören und sehen Dinge, die es schon in 1.000 Rollenspielen gab, plus in 1.000 Filmen und in 10.000 Büchern zu lesen. Warum wirkt das ganze dennoch so spannend und irgendwie auch frisch? – Ganz einfach: weil es sich nach Spiel anfühlt. Auch wenn diese Beschreibung etwas merkwürdig klingt: Legend of Grimrock 2 ist einfach so sehr Spiel, dass in jedem noch so gealterten Rollenspielfan der Spieltrieb des inneren Kindes wieder erwachen sollte. Allein die unnatürliche Bewegungsart, also das schrittweise Gehen in den Quadraten, suggeriert, dass wir hier sind um uns einer Herausforderung zu stellen.

Legend of Grimrock 2 ist so derart Spiel, dass man die Atmosphäre fast schon als Dreingabe versteht und man dankbar ist, nicht mit irgendwelchen aus den Fingern gesogenen NPCs quatschen zu müssen. Stattdessen kann man seine Zeit mit wesentlich wichtigen Dingen verbringen kann, mit so elementaren Fragen wie beispielsweise der Ausrüstungskonfiguration der Charaktere, der Item- und Skillpointverteilung, und der Rollenverteilung innerhalb der Gruppe. Man kann tatsächlich die Soundeffekte und die Musik abschalten und dazu Hip Hop oder gar Volksmusik hören: Legend of Grimrock 2 macht trotzdem Spaß! Es lebt nicht von der Atmosphäre, sondern vom Gameplay. Die gelungene Atmosphäre gibt es lediglich als Bonus obendrauf – sehr schön!


Das Gameplay: mit 1 Million Klicks zum Sieg

Damit kommen wir also zum Kern des Spiels, dem Gameplay. Gegend erkunden, Gegenstände und Ausrüstung finden, Schalter- und Schieberätsel lösen sowie das altbekannte „Finde-Schlüssel-um-Tür-zu-Öffnen“ dürfte zwar für heutige Verhältnisse etwas langweilig und uninspiriert klingen - ist es aber nicht; die Rätsel sind abwechslungsreich, und die Ortschaften, die man auf der Insel findet, wirken nicht aufgesetzt sondern leben in perfekter Symbiose mit dem Rätseldesign. Wenn man vor einer verschlossenen Tür steht weil man noch keinen Schlüssel hat, dann ist der Schlüssel nicht willkürlich versteckt, sondern man hat eine Ahnung, wo man suchen sollte. Sofern man denn die Hinweise auf den Schildern und in den Briefen beachtet.

Die Karte in Legend of Grimrock 2Grundsätzlich läuft es aber ohnehin so ab, dass man auf der Karte nachschaut, wo noch unerforschtes Gebiet ist. Zu den vermeintlichen Sackgassen kann man sich jetzt neben Notizen auch die Zeichen „!“, „?“ und „X“ auf der Karte markieren, und so deckt man immer mehr von der abwechslungsreichen Insel Nex und ihren Dungeons auf.

Nachdem man aus 7 Rassen und 5 Klassen seine Partymitglieder erstellt hat, stellen sich einem im Laufe des Abenteuers 42 verschiedene Fantasy Monsterarten in den Weg, die man dann mit Nah- und Fernkampfattacken sowie Zaubersprüchen in Echtzeit bekämpfen muss. Zwei unserer Helden stehen in vorderer Reihe und kassieren den Schaden für die Nahkampfattacken der Gegner, während wir hinten zwei Helden platzieren, die vorzugsweise über Fernkampf- und Zauberfähigkeiten verfügen. Nahkampfattacken aus den hinteren Reihen sind zu Beginn nicht möglich, können allerdings teilweise erlernt werden. Die künstliche Intelligenz wurde dabei im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet – die Monster agieren jetzt etwas realistischer. So kann es zum Beispiel passieren, dass eine Kreatur die Flucht ergreift, wenn sie nur noch wenig Lebensenergie hat.

Man attackiert den Gegner, indem man mit der rechten Maustaste auf die jeweilige Waffe unter dem Charakterportrait klickt. Hält man sie gedrückt, so kann man einen Spezialangriff auslösen, der allerdings erst durch Aufleveln der Skills erlernt werden muss. Dieser verbraucht außerdem, genau wie Zauber, Energie. Beim Zaubern sind es sogar noch ein paar Klicks mehr: hier klickt man auf die Hand bzw. den Zauberstab des Magiers und markiert aus einem 3x3 Feld die dem Zauberspruch entsprechenden Runen, und dann klickt man noch einmal für den Angriff. Alternativ kann man jetzt auch Zauber über Mausgesten aktivieren und dabei die Maustaste gedrückt halten. Jede Attacke und jeder Zauber hat dabei eine Cooldown Zeit, und wenn diese abgelaufen ist muss man erneut Klicken.

Ja, das Kampfsystem ist eine echte Klickorgie, und im Gegensatz zu den alten Wizardry Teilen läuft alles komplett in Echtzeit ab – und zwar ohne Pausefunktion. Man kann natürlich das gesamte Spiel pausieren, aber wenn man zum Beispiel eine Waffe wechseln oder einen Heiltrank zu sich nehmen will, dann muss man unter den anhaltenden Angriffen der Gegner das Inventar öffnen und die entsprechenden Sachen heraus suchen. Wer also Ordnung im Inventar hält, der ist klar im Vorteil. Neu hinzugekommen im zweiten Teil ist hierbei eine Hotswap Funktion, die uns bei jedem Charakter das schnelle Wechseln der Ausrüstungsgegenstände in den Händen erlaubt.Legend of Grimrock 2 Inventarbildschirm

Sollte es einmal zu knapp werden, so kann man selbstverständlich auch wegrennen, und auch wenn mal ein Partymitglied stirbt, so kann man dieses an in den Leveln verteilten blauen Kristallen wiederbeleben oder ihn direkt mit einem Wiederbelebungstrank zurück ins Gefecht holen. Nur wenn alle vier dran glauben mussten ist das Spiel vorbei. Glücklicherweise kann man unbegrenzt und jederzeit speichern, per F5 hat man sogar eine Quicksave Funktion.

Heilen kann man sich durch Rasten oder Heiltränke. Man sollte außerdem die Hunger Leiste im Auge behalten: wenn unsere Helden am Verhungern sind, können sie sich nicht erholen, allerdings hält die Insel viele Nahrungsmittel bereit. Außerdem finden wir zahlreiche Kräuter, aus denen wir Tränke mixen können, sofern wir denn einen Alchemie begabten Charakter und die entsprechende Ausrüstung sowie die Rezepte gefunden haben. Die Tränke mischt man jetzt übrigens direkt in der Hand des Charakters, und nicht mehr in einem Extrafenster – eine der kleinen aber feinen Neuerungen des zweiten Teils.


Corsual Faktor und Schwierigkeitsgrad: Schwer bis sehr schwer, aber erlernbar und fair

Ihr merkt schon, das klingt alles gar nicht so einfach. Mit Legend of Grimrock 2 spricht Almost Human in erster Linie die Fans der alten Schule an, also jene, die in Spielen eine echte Herausforderung suchen. Um dabei dem Corsual-Faktor, also dem Spagat zwischen Challenge und Einstiegsfreundlichkeit, gerecht zu werden, erklärt einem das Spiel alle grundsätzlichen Spielmechaniken entweder durch Schilder, durch Briefe oder auch durch stumpfe Texteinblendungen („Drücke Tab für die Karte“). Danach sollte man sie sich allerdings besser merken, denn kein Hint erscheint ein zweites Mal.

Gegenstände verfügen im Inventar über Popups, die einem die jeweiligen Eigenschaften mitteilen. Genauso verhält es sich mit den Skills, die darüber entscheiden, welche Angriffe möglich sind und welcher Schadenswert ausgewürfelt wird.

Man kann sich für drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade entscheiden, die allerdings nichts an den Rätseln oder der Karte ändern, sondern lediglich über die Stärke der Monster und deren Verhalten entscheiden. Auf höheren Schwierigkeitsgraden sind Gegner aggressiver, teilen mehr Schaden aus, stecken mehr ein, und obendrein bekommt man schneller Hunger, was dazu führt dass man mehr Nahrung benötigt. Der Schwierigkeitsgrad „Easy“ ist dabei zwar einfach im Vergleich zu den großen Wizardry Vorbildern, doch Probleme mit einzelnen Gegnern kann man auch hier schon bekommen. Insgesamt sollte allerdings jeder, der bereit ist etwas Hirnschmalz in ein Spiel zu investieren, damit zurechtkommen.

Für die ganz Harten kann man noch eine Old School Funktion hinzu schalten, welche die Ingame Map deaktiviert – wie in alten Zeiten sollte man sich dann eine Karte mit Papier und Kugelschreiber mitzeichnen. Zusätzlich kann man einstellen, dass man nur bei den blauen Kristallen im Spiel speichern kann, und dass man diese nur einmal zum Heilen und Wiederbeleben nutzen kann. Wer dazu dann noch den Schwierigkeitsgrad „hard“ auswählt, der kann sich auf eine echte Herausforderung gefasst machen.


Meckerei auf hohem Niveau

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Die größte Schwäche von Legend of Grimrock 2 ist sicherlich, dass das Spiel nicht lokalisiert wurde. Alle Texte sind lediglich auf Englisch verfügbar – wir hoffen, dass hier noch nachgebessert wird. Die Tatsache, dass man den ersten Teil allerdings ebenfalls bis heute nicht auf Deutsch spielen kann, lässt diese Hoffnung jedoch schnell verblassen. Auch eine Fanübersetzung wird es wohl so schnell nicht geben, da die Texte fest in lua Scripten verankert sind, die man erst aufwendig dekompilieren, dann übersetzen, und schließlich wieder ins Spiel hinein kompilieren müsste.

Ebenfalls problematisch für einige Spieler dürfte das Kampfsystem sein: das hektische Klicken ist sicherlich nicht jedermanns Sache, gerade einige Oldschool-Fans dürften sich ein rundenbasiertes Kampfsystem herbei wünschen. Moderne Rollenspieler hingegen, die durch Spiele wie Skyrim an ein Echtzeitkampfsystem gewöhnt sind, dürften die etwas dürftige optische Umsetzung der Nahkampfattacken negativ aufstoßen: man sieht nicht etwa die Waffe die den Gegner trifft, sondern nur ein kurzes, schemenhaftes Etwas.

Die Zaubersprüche hingegen sehen sehr schick aus: ein Feuerball beispielsweise verursacht ein paar nette Lichteffekte, lässt die nicht vorhandenen Schwerter und Äxte aber gleichzeitig noch mehr vermissen. Doch zur Rechtfertigung dieser Designentscheidung: so war das halt damals!

Den Leuten, die damals Wizardy und Co. gespielt haben, dürfte das Abenteuer außerdem etwas zu kurz geraten sein. Mit ca. 20 Spielstunden ist der Titel zwar für heutige Verhältnisse schon ziemlich umfangreich, in den großen Vorbildern hatte man nach dieser Zeit allerdings gerade mal die ersten paar Dungeons gemeistert. Abhilfe schafft hier der Dungeon Editor, der direkt an Steamworks angebunden ist und in Zukunft für viel Nachschub von den Fans sorgen dürfte.

Wer unbedingt eine tiefe Story und Charaktere mit ausgefeilten Persönlichkeiten sucht, der ist in Legend of Grimrock 2 sicherlich auch an der falschen Adresse, doch, wie bereits erwähnt, wird dieses Manko für alle anderen mit hervorragendem Gamedesign und einer tollen Atmosphäre ausgeglichen.

 

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Fazit

Ich persönlich bin begeistert von Legend of Grimrock 2! Die Atmosphäre in Kombination mit dem klassischen Gameplay, das durch die Echtzeitkämpfe einen leicht modernen Touch erhält, hat mich von der ersten Minute an wieder gefesselt. Sicher, im Vergleich zum Vorgänger hat sich relativ wenig getan: abgesehen von der Hotswap Funktion wirkt das Ganze fast schon wie ein neues Level für dasselbe Spiel – aber: warum sollte man an einer funktionieren Formel groß herumdoktern? Dafür sehen die Level jetzt abwechslungsreicher aus, und dieses „gefangen-auf-einer-Insel-mit-einem-fiesen-Magier“-Gefühl motiviert mich, auch den hintersten Winkel zu erkunden. Auf eine epische Geschichte kann ich persönlich dabei verzichten, und meine Charaktere sind mir, obwohl ich nichts außer ein paar Schmerzensschreien und Grunzen von ihnen höre, trotzdem irgendwie ans Herz gewachsen. Wie in den alten Tagen findet die Geschichte hier nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch im Kopf des Spielers statt. Dass nicht jeder Skyrim-verwöhnte Spieler dafür offen ist versteht sich dabei allerdings von selbst.

Ein besonderes Lob verdient wie auch schon der Vorgänger wieder die Grafik, also um genau zu sein die Wandtexturen. Die Außenareale, insbesondere Bäume und Sträucher, stinken dagegen zwar etwas ab, was mich persönlich allerdings überhaupt nicht weiter stört. Interessant fand ich, dass sie meinen Rechner (i5-3570K 4x3.4GHz, 16GB RAM, AMD HD7850 2GB) gelegentlich in die Knie gezwungen und für leichte Ruckler gesorgt haben – eine Verminderung des SSAO Effekts schuf hier Abhilfe.

Ich möchte Legend of Grimrock 2 jedem eingefleischten Old School Rollenspieler bzw. Dungeon Crawler ans Herz legen, aber auch jenen Spielern, denen viele moderne AAA Titel nicht mehr genug „Spiel“ sind. Legend of Grimrock 2 ist zum Leben erwachte Videospielgeschichte, dieses Ding hat einfach Gaming-Seele!


Legend of Grimrock 2
Pro
tolle Atmosphäre
durchdachte Rätsel
kleine aber sinnvolle Neuerungen
Dungeon Editor
Contra
keine deutsche Lokalisierung
5 / 5

Über den Autor
Sascha Stieglitz | Redakteur / Marketing

Stiegi hat vor vielen Jahren auf dem 386er angefangen, sich für Videopspiele zu interessieren und zockt heute auf PC genauso wie auf Konsole und Android, am liebsten wenn eine gute Story dabei erzählt wird. Als Corsuals Marketing Director ist er außerdem für den reibungslosen Ablauf von Kampagnen verantwortlich.


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