Electronic Arts erhält Titel als „Schlechtestes Unternehmen der USA“

Veröffentlicht am 08.04.2013 um 13:41 Uhr von Viktor

Der Spielepublisher Electronic Arts hat erneut den eher unrühmlichen Titel „Worst Company in America“ erhalten. COO Peter Moore räumte schon vor Ende der Abstimmung Fehler ein.

Auch wenn Preisverleihungen in der Regel Grund zur Freude sind, wird Publisher Electronic Arts von diesem Titel nur wenig begeistert sein: Bereits zum zweiten Mal ist das Unternehmen als „Worst Company in America“ ausgezeichnet worden. In der Halbfinalsumfrage „gewann“ EA dabei gegen die Bank of America.

Schon vor dem Ende der eigentlichen Umfrage hatte sich Electronic Arts COO Peter Moore in einem Statement zu Wort gemeldet und Fehler eingeräumt. Demnach hätte das Unternehmen in der Vergangenheit einige Entscheidungen getroffen, die bei den Spielern nicht besonders gut ankamen. Gleichzeitig nannte er aber auch Beispiele, die in seinen Augen von der Spielergemeinde grundlos aufgebauscht worden seien und mit zu dem schlechten Ergebnis beigetragen hätten: Dazu zählt er auch den „Always on“-Zwang von Sim City, der nicht wie behauptet eine DRM-Maßnahme sei, oder die Wahl des Madden NFL-Covers.

Der Titel „Worst Company in America“ wird alljährlich von der Verbraucherseite The Consumerist verliehen, die die entsprechende Abstimmung auf ihrer Seite hostet. Electronic Arts hatte bereits im letzten Jahr den Titel erhalten.


Über den Autor
Viktor | Editor/Redakteur

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