SEGA verklagt THQ

Veröffentlicht am 10.07.2013 um 15:27 Uhr von Roberto

SEGA will seinen Anteil aus den Vorbestellungen für Company of Heroes 2.

Nun ist THQ schon lange pleite und trotzdem schafft es der bankrotte Publisher noch mit schlechten Schlagzeilen in die Medien. Nachdem sich SEGA u.a. die Rechte am kürzlich veröffentlichten Company of Heroes 2 gesichert hat, reichte man jetzt Klage gegen THQ ein. Offenbar gingen die Einnahmen aus den Vorbestellungen bis Mitte Januar 2013 nicht an SEGA. Nach Abzug der Steam Gebühren sind das immerhin noch 941.710 Dollar, von denen man nun zunächst 508.877 Dollar durch einen Prioritätsanspruch bekommen möchte.

Mit diesen Ansprüchen reiht sich SEGA nun in eine lange Schlange von Gläubigern ein, die insgesamt noch rund 200 Millionen Dollar verlangen.


Über den Autor
Roberto | Redakteur

Roberto begann seine Videospiel-Karriere mit dem SEGA Mega Drive und seit seinem ersten Kontakt mit Sonic und Co. sind Videospiele ein fester Bestandteil seines Lebens. Er hat eine besondere Schwäche für die Indie-Szene und experimentelle Spiele, die sich nicht den üblichen Genre-Konventionen unterwerfen.


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