Steam Discovery Update ist da

Veröffentlicht am 23.09.2014 um 13:50 Uhr von Roberto

Valve hat seiner Gaming-Plattform Steam ein neues Design spendiert und neue Funktionen eingeführt, die u.a. das Entdecken passender Spiele einfacher machen sollen.

In den letzten Wochen verdichteten sich bereits die Hinweise auf ein umfangreiches Steam-Update, das vor allem die Optik des Stores deutlich umkrempeln würde und nun hat Valve ganz offiziell das Discovery Update veröffentlicht. Discovery bedeutet Entdeckung und die Neuerungen widmen sich genau diesem Thema, denn allein in den letzten neun Monaten sind mehr als 1.300 neue Spiele auf Steam erschienen, was die Suche nach dem passenden Spiel nicht unbedingt leichter macht.

Das vielfach kritisierte Layout der Startseite wurde daher deutlich überarbeitet und wurde nun in vielen Bereichen ganz gezielt auf den Nutzer zugeschnitten. Dazu zählen zum Beispiel personalisierte Empfehlungen auf Basis der von euch gespielten Titel, eine effektivere Suchfunktion und diverse Filterfunktionen. Neben den Nutzer-Reviews gibt es nun außerdem auch noch die sogenannten Community Kuratoren. Mit diesem Feature können Steamgruppen nun eigene Spielelisten mit Empfehlungen anlegen.

Für mehr Übersicht sorgen von nun an anpassbare Bereiche auf der Startseite, in denen beispielsweise Titel, die ihr bereits besitzt oder von euch als uninteressant markiert wurden, nicht mehr auftauchen. Passend dazu gibt es die neue Discovery Queue, mit der ihr euch schnell durch die Neuerscheinungen klicken könnt. Dabei könnt ihr sie wie gewohnt auf eure Wunschliste setzen, dem Spiel folgen, es kaufen oder Steam sagen, dass ihr von diesem Titel nichts mehr wissen wollt.

Auf Steam finden sich derzeit mehr als 3.700 Spiele, die sich um die Aufmerksamkeit von gut 100 Millionen aktiven Nutzern streiten. Man darf also gespannt sein, wie sich diese Änderungen insbesondere auf die Verkäufe und die Sichtbarkeit von kleineren Titeln auswirken werden.


Über den Autor
Roberto | Redakteur

Roberto begann seine Videospiel-Karriere mit dem SEGA Mega Drive und seit seinem ersten Kontakt mit Sonic und Co. sind Videospiele ein fester Bestandteil seines Lebens. Er hat eine besondere Schwäche für die Indie-Szene und experimentelle Spiele, die sich nicht den üblichen Genre-Konventionen unterwerfen.


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