Xbox 360 Downloads doch nicht teurer

Veröffentlicht am 12.07.2013 um 10:26 Uhr von Roberto

Mit der Umstellung im Bezahlsystem werden die Preise wohl doch nicht angehoben.

Zumindest in England gab es große Aufregung wegen des aktuellen Beta-Updates und den damit verbundenen Umstellungen beim Bezahlsystem auf Xbox Live. Microsoft stellt damit von den bisherigen MS Punkten auf ein Echtgeld-System um, das direkt mit der jeweiligen Landeswährung arbeitet. Bei dieser Umstellung wurden in England diverse Titel teurer als noch mit dem Punktesystem, so dass sich Spieler mit dem umgewandelten Guthaben plötzlich bestimmte Titel nicht mehr leisten konnten, die mit dem ursprünglichen System noch erschwinglich waren.

Nachdem dies bekannt wurde, befürchteten nun Spieler weltweit, dass es auch in allen anderen Regionen zu diesen Preiserhöhungen kommen könnte. Diese Angst löst sich nun aber zum Glück in Rauch auf, denn Microsoft erklärte nun, dass diese erhöhten Preise nur ein Fehler bei der Umrechnung gewesen sind, an der man noch immer arbeitet.

Die Teilnehmer der deutschen Beta konnten keinen Preisanstieg feststellen und machten bei der Umrechnung von bereits vorhandenem Guthaben meistens sogar Gewinn, so dass sie sich am Ende teilweise sogar Titel leisten konnten, die mit dem vorherigen Punktesystem noch zu teuer gewesen wären.

Wer noch ungenutzte Punktekarten daheim hat, der muss nicht befürchten, dass er die nun wegwerfen kann, denn die Punktekarten behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Sie werden nach dem Einlösen lediglich direkt in ein Guthaben in Form der jeweiligen Landeswährung umgerechnet. Es bleibt jedoch unklar, wie lange man bei diesem Vorgang noch Gewinn machen kann, da Microsoft noch an den passenden Kursen für die einzelnen Länder arbeitet.

Weitere Informationen findet ihr im offiziellen FAQ.


Über den Autor
Roberto | Redakteur

Roberto begann seine Videospiel-Karriere mit dem SEGA Mega Drive und seit seinem ersten Kontakt mit Sonic und Co. sind Videospiele ein fester Bestandteil seines Lebens. Er hat eine besondere Schwäche für die Indie-Szene und experimentelle Spiele, die sich nicht den üblichen Genre-Konventionen unterwerfen.


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