OGame

Im Review zu OGame klären wir auf, weshalb man sich diesen Geheimtipp nicht entgehen lassen sollte!

Review

Der Weltraum...

Zahlreiche Filme und Science Fiction-Serien erzählen uns immer wieder, dass unsere Galaxie riesig und (mehr oder minder) leer ist. Und trotzdem stößt man im Browsergame OGame immer wieder auf wenig friedliche Zeitgenossen, die einen nur all zu gern überfallen und die Ressourcen klauen. Es ist eben ein Fulltime-Job ein eigenes interstellares Imperium aufzubauen und zu führen; und es macht jede Menge Spaß!

Doch bis ihr ein Sternenreich mit Dutzenden von Planeten besitzt, wartet noch einige Arbeit auf euch. Denn zu Beginn des Spiels fangt ihr natürlich zunächst einmal klein an: Ein einzelner Heimatplanet, der so gut wie keine Industrie- oder Produktionsstätten besitzt, wartet darauf von euch entwickelt zu werden. Die Grundlage für diesen Aufbau sind dabei die Rohstoffe im Spiel: Mithilfe von Metall, Kristallen, Deuterium und Energie lässt sich in OGame alles erreichen. Zudem gibt es auch noch die Dunkle Materie, die die Premiumwährung im Spiel darstellt und die sich nicht einfach produzieren lässt. Alle anderen Rohstoffe könnt ihr in entsprechenden Produktionsstätten herstellen: Metall wird in einer Mine gefördert, ebenso wie Kristalle, und Deuterium wird in einem speziellen Gebäude synthetisiert. All diese Bauten benötigen für einen effektiven Betrieb aber auch Energie, die ihr auf unterschiedliche Arten gewinnen könnt: die einfachste und billigste Variante stellen Solarkraftwerke dar, die ihr gleich zu Beginn des Spiels errichten könnt. Ihre Energieproduktion ist zwar nicht übermäßig hoch, aber sie reicht aus, um die ersten Gebäude zu betreiben. Im späteren Spielverlauf könnt ihr aber auch Fusionskraftwerke und Solarsatelliten produzieren. Letztere bringen euch aufgrund ihrer Platzierung im Orbit zwar mehr Energie als Solarkraftwerke, sind dafür aber auch deutlich anfälliger für Angriffe, da sie bei Gefechten im Orbit zerstört werden können. Sowohl Fusionskraftwerke als auch Satelliten müsst ihr aber zunächst erforschen, bevor ihr sie auf euren Welten platzieren könnt.


Techtree

Das gilt grundsätzlich für so ziemlich alles in OGame, denn abgesehen von Metall- und Kristallminen, der Roboterfabrik und dem Solarkraftwerk könnt ihr am Anfang noch nicht viel bauen. Deshalb empfiehlt es sich möglichst bald ein Forschungslabor zu bauen, das euch Zugriff auf diverse Technologien ermöglicht. Hier lassen sich in den Kategorien Grundlagenforschung, Antriebsforschung, erweiterte Forschung und Kampfforschung Technologien entwickeln, die ihr sowohl für den Gebäudebau als auch die Konstruktion von Raumschiffen braucht. Die Techniken lassen sich zudem in mehreren Stufen ausbauen und dank mehrerer Forschungslabore auch schneller erforschen. Was ihr im einzelnen für ein bestimmtes Gebäude oder ein spezielles Raumschiff braucht, könnt ihr bequem über den Button „Techtree“ herausfinden, der in jedem Eintrag zu finden ist. So bekommt ihr dank Grafiken und Pfeildiagrammen einen schönen Überblick, welche Voraussetzungen ihr bereits erfüllt habt und welche noch fehlen. Außerdem könnt ihr hier auch eine (lange) Liste mit allen Technologien, Raumschiffen und Gebäuden einsehen, auf der tabellarisch die Zugangsvoraussetzungen aufgeführt sind.


Zivile Nutzung

Habt ihr die ersten grundlegenden Technologien erforscht, könnt ihr schon bald mit dem Bau von Produktionsstätten beginnen. Diese ermöglichen es euch, sowohl Zivile als auch Kampfschiffe zu bauen, von denen es eine ganze Reihe gibt. Zu den zivilen Schiffen zählen neben kleinen und großen Transportern, mit denen ihr Rohstoffe zwischen einzelnen Planeten hin- und hertransportieren könnt, vor allem auch Kolonieschiffe, die ihr für die Besiedlung neuer Welten braucht. Zudem könnt ihr auch Recycler einsetzen, die nach einer Schlacht die Trümmerfelder nach brauchbaren Rohstoffen durchforsten und euch so zumindest einen Teil einer verlorenen Flotte zurückbekommt. Eine weitere wichtige Einheit, die ebenfalls zu den zivilen Schiffen zählt, ist die Spionagesonde. Dieses kleine Gefährt dient dazu, fremde Planeten auszuspähen und euch Informationen über eure Gegner und ihre Verteidigungsanlagen zu liefern. Diese sind zwar sehr billig, gehen euch aber auch des Öfteren bei Aufträgen verloren und werden stets in großer Zahl benötigt, weshalb es sich immer lohnt, einen kleinen Vorrat zu haben.


Auf in den Kampf

Die Gruppe der Kampfschiffe ist aber auch in OGame bedeutend wichtiger als ihre zivil Counterparts. Nur mit diesen Schiffen könnt ihr euch effektiv gegen feindliche Angriffe verteidigen oder selbst Raubzüge starten, die euch zusätzliche Ressourcen liefern. Die Auswahl ist dabei allerdings nicht all zu groß: acht verschiedene Schiffe stehen euch zur Auswahl, angefangen vom Leichten Jäger über Kreuzer und Schlachtschiffe bis hin zum Todesstern. Alle Schiffe haben dabei bestimmte Voraussetzungen, die ihr zunächst erfüllen müsst, bevor der Bau beginnen kann. Dazu gehören nicht nur die entsprechenden Gebäude, in denen die Einheiten rekrutiert werden, sondern vor allem die entsprechenden Forschungsgegenstände. Anders als in vielen anderen Browsergames gibt es im Forschungslabor aber kein Projekt „Kreuzer“ oder „Schlachtschiff“. Stattdessen benötigt ihr für einen Kreuzer insgesamt vier verschiedene Technologien und diese in mehreren Stufen. Damit wird der Weg zu den verschiedenen Schiffstypen wesentlich interessanter. Gleichzeitig bringen die erforschten Technologien auch anderen Schiffen und Einrichtungen diverse Boni, sodass sich der Aufwand in jedem Fall lohnt.

Habt ihr erst einmal genug Einheiten gebaut, könnt ihr bald schon die ersten Raubzüge in Angriff nehmen. Dazu könnt ihr euch über eine Galaxiekarte euer eigenes oder andere Sonnensysteme genauer anschauen, die nicht nur alle Planeten auflistet, sondern euch auch Informationen darüber liefert, welche davon bewohnt sind und welcher Spieler sich dort befindet. Habt ihr ein lukratives Ziel ausgemacht, könnt ihr eure Flotte entsenden; allerdings solltet ihr zuvor die Verteidigungsanlagen und die Flottenstärke des Feindes auskundschaften. Zudem braucht ihr für den Flug auch eine ausreichende Menge an Deuterium, die den Treibstoff für alle Schiffe in OGame darstellt. Sobald eure Schiffe den Planeten erreichen, bekommt ihr eine Nachricht, die euch das Ergebnis der Schlacht übermittelt. So seht ihr sofort, ob euer Angriff erfolgreich war und wie viele Verluste ihr erlitten habt.


Vorwarnung und Verstärkung

Es kann aber stets vorkommen, dass euer Gegner sich vor dem Angriff ausreichend Verstärkung besorgt oder seine gesamte Ressourcen in Sicherheit gebracht hat. Da ihr browsergametypisch bei jedem Angriff gewarnt werdet, ist Timing hier der Schlüssel zum Erfolg. Umgekehrt ermöglicht euch diese Tatsache, eure eigenen Ressourcen zu verstecken oder per Transportschiff in Sicherheit zu bringen, sollte sich ein anderer Spieler an ihnen vergreifen wollen.

Wer nicht gerne alleine spielt oder sich vor feindlichen Angriffen effektiver schützen möchte, kann jederzeit einer Allianz beitreten oder eine solche gründen. Auf der Galaxiekarten seht ihr zudem auf den ersten Blick, welcher Allianz ein anderer Spieler angehört. Vielleicht solltet ihr euch also vor einem Angriff diese genauer anschauen, sonst könnte ein Raubzug vielleicht unangenehme Folgen haben.



Über den Autor
Viktor | Editor/Redakteur

Viktor ist ein großer Fan von Glegenheitsspielen im Browser. Außerdem ist er äußerst aktiv in Sachen Social Games.


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