Pirate Storm

Pirate Storm Review

Review

Ahoi, Landratten!

Im Browserspiel Pirate Storm könnt ihr an Bord eures eigenen Schiffes die Weltmeere erkunden und euch im Kampf gegen Seeungeheuer und andere Freibeuter behaupten, um mit etwas Glück große Reichtümer und Schätze zu erbeuten.

Auch wenn es auf den Weltmeeren manchmal eher ruppig zugeht, führt euch Pirate Storm zunächst ganz behutsam in das Spiel ein, denn ihr befindet euch anfangs mit eurem Startschiff auf einer extra dafür eingerichteten Tutorialkarte. Hier wird euch alles vermittelt, was ich für den Beruf eines Freibeuters benötigt.

Neben der Steuerung des Schiffes absolviert ihr hier gleich noch die ersten Gefechte und lernt den Unterschied im Kampf gegen Schiffe und Seemonster kennen. Außerdem erklärt euch das Spiel auch den Kauf neuer Ausrüstungsgegenstände und die Reparatur des Schiffes, bevor ihr durch einen Strudel in die echte Spielwelt entlassen werdet.

In der Welt von Pirate Storm seid ihr nicht alleine unterwegs, was ihr schon in den ersten Spielminuten feststellen werdet: Überall kreuzen andere Spieler mit ihren Schiffen, aber auch NPCs und Seemonster bevölkern die Meere. Die Steuerung eures Schiffes geht dabei recht einfach von der Hand: Ein Klick auf einer freien Fläche lässt euer Schiff sogleich lossegeln; habt ihr dagegen ein anderes Schiff oder ein Monster ausgewählt, reicht ein Druck auf das entsprechende Symbol bereits, damit euer Kahn automatisch mit 


Wer hat Angst vor Kraken?

Pirate Storm unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von Angriffen: Feindliche Schiffe werden mit den Kanonen des Schiffes und den dazugehöhrigen Kugeln beschossen, während gegen die überall lauernden Seeungeheuer nur Harpunen helfen. Beiden Angriffsarten ist aber gemein, dass der verursachte Schaden von mehreren Faktoren abhängt: So könnt ihr beim Händler unterschiedliche Arten von Kanonen erwerben; von der kleinen 6 Pfünder bis zur großen 18 Pfünder Kanone ist alles dabei. Ähnliches gilt für die Harpunen, wobei sich hier die Abschussvorrichtungen in vier Klassen unterteilen. Außerdem braucht ihr für einen Angriff auch die entsprechende Munition; Kugeln und Harpunen könnt ihr ebenfalls in unterschiedlichen Varianten kaufen. Je nach verwendetem Baumaterial (Stein, Eisen oder Stahl) verursachen sie mehr oder weniger Schaden.

Je größer euer Schiff ist, desto mehr Kanonen und Harpunen könnt ihr darauf anbringen, was natürlich ebenfalls für mehr Schaden sorgt. Eure Schaluppe, mit der ihr zu Beginn über die Meere segelt, hat Platz für insgesamt 10 Geschütze. Investiert ihr aber in die nächstbessere Schiffsklasse, die Brigantine, könnt ihr bereits 20 Kanonen unter Deck anbringen lassen. Die größte und teuerste Schiffsklasse ist aber die Große Fregatte, auf der ihr über bis zu 60 Kanonen und 30 Harpunenwerfer verfügen könnt. Entsprechend teuer ist diese dann aber auch; trotzdem kann sich die Investition lohnen, alleine schon aufgrund der Tatsache, dass bessere Schiffe auch über eine höhere Reichweite, eine größere Geschwindigkeit und mehr Trefferpunkte verfügen. Außerdem findet ihr in den teureren Schiffsklassen auch mehr Möglichkeiten, um bonusbringende Items einzubauen.

Zu den Items, die ihr in eurem Schiff verbauen könnt, gehören beispielsweise die Segel, die ihr beim Händler kaufen und an euren Masten aufziehen könnt. Sie erhöhen, abhängig von der gewählten Qualität und Größe, das Tempo eures Schiffes deutlich und lassen euch schneller über die Karte fahren. Ähnlich verhält es sich mit den Decks, von denen ihr, je nach Schiffsgröße, unterschiedlich viele einbauen könnt. Ihr Vorteil besteht aber darin, dass ihr dank des vergrößerten Platzes mehr Kanonen und Harpunenwerfer verbauen könnt, was in den Gefechten von unschätzbarem Vorteil sein kann.

Zusätzlich gibt es noch eine Reihe weiterer Ausrüstungsgegenstände wie Galeonsfiguren, Treibanker und Schiffskiele, die euch Boni auf Geschwindigkeit, Goldausbeute oder Trefferpunkte bringen. Je nachdem, in welcher Qualität ihr diese erwerbt, sind sie nicht nur beim Einkauf teurer, sondern bringen auch einen größeren Vorteil. 


Auktionen und Schmuggler

Wem die Preise des Händlers zu hoch sind, sollte einen Blick in das Auktionshaus von Pirate Storm werfen. Hier findet ihr immer wieder Angebote von anderen Spielern, auf die ihr ganz im Stile einer Versteigerung eure Gebote abgegeben könnt. Das birgt natürlich immer das Risko, dass euch ein Mitspieler in letzter Sekunde noch überbietet; trotzdem könnt ihr hier mit etwas Glück echtes Schnäppchen erzielen.

Außerdem findet ihr im Hafen auch die Schmugglerbucht, die ein ganz besonderes Sortiment anbietet. Hier gibt es die besten Waffen und Items, die ihr mit etwas Glück dort erstehen könnt. Da Schmuggler aber immer auf heißer Ware sitzen, müssen sie stets auf ihre eigene Sicherheit bedacht sein; und sind deshalb nicht immer erreichbar. Nur mit etwas Glück trefft ihr die Schmuggler an und könnt dann für eine gewisse Zeit einkaufen. Wer also dringend Ausrüstung benötigt, sollte sich lieber auf den regulären Händler verlassen.

Damit ihr nicht nur ziellos die Meere nach potentiellen Gegnern durchkreuzen müsst, gibt es in jedem Hafen auch eine Taverne, in der euch verschiedene Auftraggeber Quests anbieten. Diese reichen von der Versenkung bestimmter NPC-Schiffe, über das Erledigen gefährlicher Seemonster bis hin zum Angriff auf die Kähne anderer Spieler. Natürlich winken bei erfolgreichem Abschluss auch entsprechende Belohnungen, sodass dies gerade zu Beginn ein guter Weg ist, um an zusätzliches Gold zu gelangen.


Seekarten

Die gesamte Karte des Spiels ist in verschiedene Zonen unterteilt, die ihr einzeln bereisen könnt. Jede Zone unterteilt sich weiterhin in Planquadrate, die ihr auf der Zonenkarte im Überblick betrachten könnt. Besitzer eines Premiumaccounts können außerdem über die Zonenkarte den Autopiloten nutzen und sich automatisch zu einem beliebigen Quadrat schippern lassen. Möchtet ihr dagegen die Zone wechseln, müsst ihr euch an den Rand der aktuellen Karte begeben. Habt ihr diesen erreicht, könnt ihr durch einen einfachen Klick in die benachbarte Zone wechseln. So könnt ihr neue, aber auch gefährlichere Gebiete erkunden, da sich überall unterschiedlich starke Gegner aufhalten. Wer also zu früh auf Entdeckungsreise geht, kann sich samt seines Schiffes schnell auf dem Grund des Meeres wiederfinden.

Sollte euch tatsächlich mal ein zu mächtiger Gegner aufgelauert und euer Schiff versenkt haben, ist das aber noch kein endgültiges Todesurteil. Ihr könnt, gegen die Zahlung von Gold oder Kristalle euer Schiff im nächstgelegenen Hafen wieder auferstehen lassen. Nutzt ihr für die Wiedergeburt aber lediglich Gold, wird nicht sofort die gesamte Zahl an Hitpoints regeneriert. Stattdessen müsst ihr dann noch die Reparaturfunktion nutzen, die alle paar Sekunden etwas Schaden repariert. Die Funktion könnt ihr natürlich jederzeit nutzen, sodass ihr nach einem Kampf bald wieder einsatzbereit seid. Nur während der Kämpfe ist eine Reparatur nicht möglich.


Den Überblick bewahren

Um euch einen Überblick über die Karte zu verschaffen, könnt ihr eine der drei Zoomstufen wählen, die euch Pirate Storm zur Verfügung stellt. Auf der höchsten könnt ihr die schöne Grafik des Spiels genießen, in der ihr viele Details an den Schiffen, auf den Inseln oder im Wasser bewundern könnt. Hier leidet aber die Weitsicht und ihr erkennt ankommende Feinde erst sehr spät. Deshalb lohnt es sich gelegentlich weiter heraus zu zoomen, vor allem wenn ihr längere Strecken zurücklegt. Auf diese Weise könnt ihr feindlichen Schiffen bereits frühzeitig ausweichen und Gefahren umschiffen. Aber auch wenn ihr ganz aus dem Geschehen herauszoomt, seht ihr nicht sofort die ganze Karte, denn der Sichtradius eures Schiffes ist ebenfalls entscheidend. Der Rest der Karte ist nämlich von einem Nebel verhüllt, der sich erst lichtet, wenn ihr in Reichweite seid. Ausgenommen davon ist nur die Zonenkarte. Hier sehr ihr immer alle Inseln und Häfen, damit ihr euch nicht verfahrt.

Alle Piraten-Fans finden mit Pirate Storm genau das richtige Spiel und können fortan selbst auf Kaperfahrt gehen. Seid ihr dabei?


Pirate Storm
Pro
Schöne animierte Grafik
Viele aktive Spieler - so fndet sich immer ein Gegner für PvP
Schneller, actionreicher Einstieg
Wir können Monster züchten!
Contra
Wer Geld ausgibt, kann sich teils bessere Gegenstände kaufen
Spiel läuft mit Flash, das führt zunehmend zu nervigen Warnungen der Webbrowser
4 / 5

Über den Autor
Matthias | Editor/Redakteur

Matthias kennt sich aus in Sachen Browsergames. Sein fundiertes Fachwissen über jede Menge Action und spannende Abenteuer im Browser gibt er auf Corsual zum Besten!


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